Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Umbruchzeit

Die 1960er und 1970er Jahre auf dem Land


Abbruch – Aufbruch – Umbruch. Alle drei Begriffe kennzeichnen diese Zeit, in der die Dorfdisko Jimi Hendrix spielte, der Supermarkt den Kaufmannsladen verdrängte und der Bungalow neben dem Bauernhaus glänzte.

Jahrhundertealte Siedlungsstrukturen brechen auf, man spricht sogar vom „gemordeten Dorf". Die Ordnung der Nachkriegsgesellschaft endet endgültig und manche meinen, „Negermusik" zu hören. Viele verlassen die Landwirtschaft und der Begriff des „Mondscheinbauern" bekommt Konjunktur. Neue Moden, neue Wohn- und Lebensweisen, neue Mobilitätsformen geben dem ländlichen Raum ein neues Gesicht.

Die Ausstellung beleuchtete drei Aspekte des Umbruchs in den 1960er und 1970er Jahren: das neue Bauen und Wohnen, die Veränderung der ländlichen Arbeitswelt und der neue Lebensstil.

Am Samstag, 3. November 2012, fand im Zuge der Ausstellung eine Plattenparty mit Pop- und Rockmusik der 1960er und 1970er Jahre im Tanzsaal des Museumsgasthofs Zum Schwarzen Adler statt.

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung