Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Fladungen, 20. März 2013

Wertvolle Zeugen der Vergangenheit sicher verwahrt

Als elementare Einrichtung zum Schutz wertvoller Exponate wird das Fränkische Freilandmuseum Fladungen im Mai ein Zentraldepot eröffnen. Hier werden die Zeugen der Vergangenheit nun mit Hilfe modernster Lagertechnik geordnet in temperierten Räumen aufbewahrt und professionell überwacht. 

Um das seit mehreren Jahren geplante Projekt zu realisieren, zogen der Zweckverband Fränkisches Freilandmuseum Fladungen mit dem Verbandsvorsitzenden Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Museumsgeschäftsführer Karsten Eck, Landrat Thomas Habermann, Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter und der wissenschaftliche Mitarbeiter Heinrich Hacker mit den beteiligten Planungs- und Baufirmen an einem Strang. „Wir sind erleichtert, dass nun eine wesentliche Lücke in der Infrastruktur unseres Freilandmuseums Fladungen geschlossen werden kann“, unterstrich Verbandsvorsitzender Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel beim Pressegespräch zum Saisonauftakt 2013. Die Kosten haben sich mit rund 730.000 EURO im Rahmen gehalten. 

Ausgewählte Museumsobjekte, die bisher über das gesamte Museumsgelände und die Stadt Fladungen verteilt waren, erhalten nun ihren Platz in dem Neubau. Das Zentraldepot besteht aus einem L-förmigen Gebäudetrakt mit Schmutzschleuse, Eingangsdepot, Bearbeitungsraum sowie Büro- und Technikraum. In der mit unterschiedlicher Lagertechnik ausgestatteten Halle werden die ausgewählten Museumsgüter wie in einer Schatzkammer fachgerecht und übersichtlich aufbewahrt. Denn das Depot ist die Basis für eine wirtschaftliche und qualitative Museumsarbeit. Der zugängliche und geordnete Bestand ermöglicht so das Erhalten von wertvollem Kulturgut, die Vorbereitung und Gestaltung von Ausstellungen, vermindert Restaurierungskosten durch Prävention und ermöglicht das gezielte Sammeln in der Zukunft. 

So freuen sich die Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter und der für das Zentraldepot verantwortliche wissenschaftliche Mitarbeiter Heinrich Hacker und nicht zuletzt Museumsgeschäftsführer Karsten Eck, dass nach Jahren der Zwangspause endlich ein effektives Arbeiten möglich ist. 

Weitere Informationen sowie Veranstaltungs- und Programmübersicht: Fränkisches Freilandmuseum Fladungen, Bahnhofstraße 19, 97650 Fladungen, Tel. (09778) 91 23-0 oder unter www.freilandmuseum-fladungen.de. 

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