Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Fränkisches Freilandmuseum Fladungen eröffnet lang geplantes Zentraldepot / Schatzkammer des Museums / Führungen auch für Öffentlichkeit 

Wertvolle Zeugen der Vergangenheit sicher verwahrt 

Als elementare Einrichtung zum Schutz wertvoller Exponate hat das Fränkische Freilandmuseum Fladungen soeben ein Zentraldepot eröffnet. Hier werden die Zeugen der Vergangenheit nun mit Hilfe modernster Lagertechnik geordnet in temperierten Räumen aufbewahrt und professionell überwacht.

Um das seit mehreren Jahren geplante Projekt zu realisieren, zogen der Zweckverband Fränkisches Freilandmuseum Fladungen mit dem Verbandsvorsitzenden Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und Museumsgeschäftsführer Karsten Eck, Landrat Thomas Habermann, Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter und der wissenschaftliche Mitarbeiter Heinrich Hacker mit den beteiligten Planungs- und Baufirmen an einem Strang. „Wir sind erleichtert, dass nun eine wesentliche Lücke in der Infrastruktur unseres Freilandmuseums Fladungen geschlossen werden kann“, unterstrich Verbandsvorsitzender Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel bei der feierlichen Einweihung des Zentraldepots. Die Kosten haben sich mit rund 730.000 EURO im Rahmen gehalten.

Ausgewählte Museumsobjekte, die bisher über das gesamte Museumsgelände und die Stadt Fladungen verteilt waren, haben nun ihren Platz in dem Neubau erhalten. Das Zentraldepot besteht aus einem L-förmigen Gebäudetrakt mit Schmutzschleuse, Eingangsdepot, Bearbeitungsraum sowie Büro- und Technikraum. In der mit unterschiedlicher Lagertechnik ausgestatteten Halle werden die ausgewählten Museumsgüter wie in einer Schatzkammer fachgerecht und übersichtlich aufbewahrt. Denn das Depot ist die Basis für eine wirtschaftliche und qualitative Museumsarbeit. Der zugängliche und geordnete Bestand ermöglicht so das Erhalten von wertvollem Kulturgut, die Vorbereitung und Gestaltung von Ausstellungen, vermindert Restaurierungskosten durch Prävention und ermöglicht das gezielte Sammeln in der Zukunft. Das Zentraldepot soll aber kein Schattendasein führen, betonte Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter. Deshalb gebe es auch Führungen für die Öffentlichkeit, um die Museumsarbeit transparent zu machen. 

So freuen sich die Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter und der für das Zentraldepot verantwortliche wissenschaftliche Mitarbeiter Heinrich Hacker und nicht zuletzt Museumsgeschäftsführer Karsten Eck über diesen Meilenstein in der Geschichte des Freilandmuseums Fladungen, der nach Jahren der Zwangspause endlich ein effektives Arbeiten ermöglich.

Weitere Informationen: Fränkisches Freilandmuseum Fladungen, Bahnhofstraße 19, 97650 Fladungen, Tel. (09778) 91 23-0 oder unter www.freilandmuseum-fladungen.de.

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