Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

"Gebaut, gesät und belebt!"

25 Jahre Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

Das Fränkische Freilandmuseum Fladungen feiert 25. Geburtstag. Seit der Eröffnung im Jahr 1990 errichtete der Zweckverband hier zahlreiche erhaltenswerte Gebäude wieder, gestaltete ein abwechslungsreiches Außengelände und schuf Attraktionen für Jung und Alt. Sprich: es wurde „Gebaut, gesät und belebt!“. Zum Jubiläum gibt´s monatliche Sonderveranstaltungen, die jeweils einem Kernthema gewidmet sind. Auf dem Programm steht auch das Museumsfest, bei dem jeder, der in diesem Jahr 25 Jahre alt wird, freien Eintritt hat.

25 Jahre Fränkisches Freilandmuseum Fladungen
Nach 25 Jahren Aufbauarbeit laden rund 20 Bauernhäuser, Wirtschaftsgebäude und Bauten der Dorfgemeinschaft zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Sie zeigen anschaulich, wie unsere Vorfahren in Unterfranken sowie angrenzenden Gebieten früher gelebt und gewirtschaftet haben. Die Gebäude sind eingebettet in ein weitläufiges Gelände mit Hausgärten, Äckern, Viehweiden und Streuobstwiesen. Belebt wird das Freilandmuseum durch alte Nutztierrassen, die hier ihr Zuhause gefunden haben sowie durch Sonderausstellungen, Handwerksvorführungen, Aktionen und Feste. Dazu kommen in der Jubiläumssaison sieben sogenannte „Wimpelveranstaltungen“, die spezielle Themen aufgreifen.

Die „Wimpelveranstaltungen“
Die Saison beginnt mit dem „elementaren“ Thema „Essen und Trinken“. Neben Schnapsbrennen und Bierbrauen steht im April die Eröffnung des „Kalthauses“ aus Nordheim (19.4.) auf dem Programm. Das Gebäude diente den Dorfbewohnern früher zur Bevorratung von Wurst, Fleisch und Gartenfrüchten und wurde im vergangenen Jahr spektakulär ins Freilandmuseum versetzt.
Der Mai wird mit einem „Technik-Tag“ (3.5.) begangen. Nicht nur Errungenschaften auf dem Gebiet der Landwirtschaft werden den Besuchern vorgeführt, sondern auch Entwicklungen im Bereich der Eisenbahn. Das Beispiel „Rhön-Zügle“ macht deutlich, wie stark das neue Verkehrs- und Transportmittel den Alltag der Landbevölkerung einst veränderte.
Im Juni rücken wir mit dem „Tag der alten Haustierrassen“ (14.6.) das Thema Tiere in den Vordergrund. Zusammen mit dem „Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V.“ und weiteren Partnern informieren wir über das Rhönschaf und viele weitere Nutztierrassen, die fast schon in Vergessenheit geraten sind. Natürlich sind an diesem Tag einige Vertreter der jeweiligen Art auch höchstpersönlich anwesend.
Dem Thema ländliche Kleidung ist der Juli gewidmet. Der Infotag „Trag mal Tracht“ (12.7.) soll vor allem jungen Leuten zeigen, wie attraktiv und alltagstauglich erneuerte fränkische Tracht sein kann. Unterstützt werden wir dabei von der Trachtenberatung der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Unterfranken.
Im August feiern wir „feste“ und halten Rückschau auf die vergangenen 25 Jahre. Das große Museumsfest (29.8./30.8.) am letzten Augustwochenende bildet gleichzeitig den Saisonhöhepunkt. Wer in diesem Jahr seinen 25sten Geburtstag feiert, kann sich an den beiden Tagen über freien Eintritt freuen.
Was brauche ich – außer gutem Wetter – für eine reiche Ernte? Diese Frage beantworten wir im September. Dann nämlich gibt’s „Tipps und Tricks vom Gärtner“ (27.9.). Anhand der Museumsgärten und Streuobstwiesen erfahren Interessierte, wie Beete angelegt und Früchte verarbeitet werden.
Dem Thema „Haus und Handwerk“ rückt im Oktober in den Blickpunkt. Zum Abschluss der Jubiläumssaison steht die „Eröffnung der Büttnerei aus Sulzthal“ (11.10.) auf dem Programm. Das Gebäude wird samt eingerichteter Werkstatt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung