Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Ein altes Handwerk neu entdecken

Aktionen rund um die "Büttnerei aus Sulzthal"

Schäffler, Küfer, Böttcher oder Fassbinder – die Liste von Berufszeichnungen für die Hersteller von Holzbehältnissen ist lang. In Franken hat sich der Begriff „Büttner“ durchgesetzt. Das bekannteste, aber längst nicht einzige Produkt, das ein Büttner herstellt, ist das Fass. Dazu kommen viele weitere Gegenstände wie Butte, Löbbe oder Stücht, ohne die der bäuerliche Alltag früher nicht zu meistern gewesen wäre. 

Fass

 Bekanntes Büttnerei-Produkt: das Fass

Büttner bei der Arbeit
Bei ihrer Fertigstellung hatten die verschiedenen Produkte eine Vielzahl von Arbeitsschritten hinter sich. Was alles zu tun war, zeigt Weinküfermeister Karl-Heinz Reinisch am Sonntag, den 11. Oktober 2015 im Freilandmuseum Fladungen. Ab 11 Uhr können ihm die Besucher in der „Büttnerei aus Sulzthal“ bei der Arbeit über die Schulter schauen. Dort ist auch ein Teil der großen Produktpalette und ein Film über den Büttnermeister Albert Hofmann zu sehen. Hofmann war der letzte Büttner, der in der geräumigen Werkstatt des Gebäudes tätig war, so lange sich dieses noch an seinem ursprünglichen Standort Sulzthal befand.

Buttern im Stampfbutterfass
Wie Büttnerei-Erzeugnisse früher genutzt wurden, erleben Kinder am 11. Oktober in der Küche des Haupthauses der „Hofstelle aus Oberbernhards“, die sich auf dem Museumsgelände in direkter Nachbarschaft zur Büttnerei befindet: mit Hilfe eines Stampfbutterfasses können sie hier von 13 bis 16 Uhr selbst Butter produzieren. Auf einem Stück frischem Brot und mit Kräutersalz gewürzt, ergibt sich so eine einfache, aber leckere Mahlzeit.

„Leckeres aus dem Fass“
Auch die Wirte des Museumsgasthauses „Zum Schwarzen Adler“ haben sich für diesen Tag etwas Besonderes ausgedacht: Passend zur Jahreszeit und zum Thema „Büttnerei“, setzen sie am 11. Oktober unter anderem „Gepökeltes mit Kraut“ und damit Leckeres aus dem Fass auf ihre Speisekarte.

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