Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Entdecken, erkunden, ausprobieren

Ländliche Tradition in Theorie und Praxis

Im Freilandmuseum Fladungen gibt es viel zu schauen. Doch wer wirklich wissen will, wie´s früher auf den Dörfern zuging, packt am besten selbst mit an. Gelegenheit dazu bieten Praxisseminare sowie Aktionswochen und -programme. Manch Hintergründiges erfährt Alt und Jung bei fachkundigen Führungen oder bei Museumsrallyes - mit und ohne GPS - und schon bald auch mittels Audioguide.

Was ist ein Tropfgut? Woraus kann man Öl herstellen? Und: Wie viel Wasser säuft eine Kuh? Fragen über Fragen, auf die Kinder bei einer Museumsrallye im Freilandmuseum Fladungen Antworten erhalten. Es gibt sie als „Spaziergang“ für die jüngeren (bis 9 Jahre) und als „Entdeckungstour“ für die älteren (9 bis 14 Jahre) Mädchen und Jungen. Zwei dazu passende Hefte regen mit kleinen Rätseln, Tipps und Bildern zum aufmerksamen Rundgang an. Inhaltlich und grafisch „runderneuert“, sind sie - für jeweils einen Euro – an der Museumskasse erhältlich. Gegen eine Leihgebühr von 2,50 Euro gibt´s dort auch die Geräte, die für eine GPS-Rallye (ca. 10 bis 12 Jahre) benötigt werden.

Schon bald wird den Besuchern weitere moderne Medientechnik zur Verfügung stehen, um das Freilandmuseum Fladungen zu erkunden. Noch in diesem Jahr wird eine sechste Klasse der Realschule Mellrichstadt für das Museum einen Audioguide entwickeln. Tatkräftig unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Klassenlehrerin Julia Waldner dabei von Wolfram Hanke, Mediencoach und erfahrener Radioreporter des Bayerischen Rundfunks. Die Mädchen und Jungen werden alle Stufen durchlaufen, die nötig sind, um das Museum zum Hörerlebnis werden zu lassen - von der genauen Themenfindung und die Recherche, über Audioaufnahme und -schnitt bis hin zu Musikauswahl, Studioproduktion und Präsentation des klangvollen Ergebnisses. Dieses ist dann mit Hilfe mobiler Abspielgeräte, Downloads oder als Smartphone-App für jedermann abrufbar. Regionale Förderer des Projekts sind die Sparkasse Bad Neustadt und die Genobank Mellrichstadt.

Ganz traditionell dagegen geht es bei der Themenführung „Schussern, hüpfen, Reifen treiben“ zu. Hier dürfen Kinder selbst ausprobieren, mit welch einfachen Mitteln Uroma einst spielte. Bei verschiedenen Aktionsprogrammen können nicht nur sie, sondern auch Erwachsene, außerdem selber kochen, waschen oder anderweitig Hand anlegen und erfahren dabei viel - über Arbeiten und Leben anno 1920.
Speziell auf Kindergartenkinder und Schulklassen sind die Aktionswochen des Museums zugeschnitten. Sie können sich hier „Honig um´s Maul schmieren“ lassen, Kräuter sammeln oder „Brot und Butter“ produzieren. Reichhaltig ist auch das Angebot an Praxisseminaren, die - nach Anmeldung - jedem offen stehen. Es reicht von der „Kleinen Filzwerkstatt“, über Holz- und Lehmbau bis zu den Geheimnissen der analogen Fotografie (für Kinder und Jugendliche) sowie vom „Korbflechten“ und die „Modellbau-Schule“, über das „Mähen mit der Handsense“ und den „Trachten-Nähkurs“ bis hin zum Herstellen von Quark und Käse (für Erwachsene).

Komplett ist das museumspädagogische Angebot des Freilandmuseums Fladungen damit noch lange nicht. Das vollständige Programm samt Teilnahmebedingungen gibt´s im Internet unter www.freilandmuseum-fladungen.de oder im Museum selbst: Fränkisches Freilandmuseum Fladungen, Bahnhofstraße 19, 97650 Fladungen, Telefon: 09778 / 9123-0, E-Mail: info@freilandmuseum-fladungen.de

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