Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Museumspädagogin Anne Kraft M.A. verabschiedet

Ein Kraft-Paket geht

Anne Kraft verlässt das Fränkische Freilandmuseum Fladungen. Seit 2010 war die 33-Jährige zunächst als Projektmanagerin für den „Hof für Jung und Alt“ und dann als Museumspädagogin angestellt. Kraft hinterlässt in Fladungen bleibende Spuren. Von der Rhön führt ihr Weg nun an den Bayerischen Untermain. Bereits seit April ist sie dort für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Museen der Stadt Aschaffenburg zuständig.

Museumspädagogin Anne Kraft wird verabschiedet

Verabschiedung von Anne Kraft, von links nach rechts:
Landrat Thomas Habermann, Vorsitzender Zweckverband Fränkisches Freilandmuseum Fladungen; Anne Kraft M.A., scheidende Museumsmitarbeiterin; Dr. Sabine Fechter, Museumsleiterin

Am Rande einer Personalversammlung nahmen Museumsleiterin Dr. Sabine Fechter und Landrat Thomas Habermann, Vorsitzender des Zweckverbands Fränkisches Freilandmuseum Fladungen, Anne Krafts Verabschiedung vor. Der Ort war dabei gut gewählt: es war die Aktionsscheune im Dreiseithof aus Leutershausen. An dessen Gestaltung als „Hof für Jung und Alt“ und museumspädagogisches Zentrum hatte Kraft als Projektmanagerin maßgeblichen Anteil.

Der Verbandsvorsitzende Habermann ahnte nach eigenen Worten nichts Gutes, als ihn Kraft Ende 2014 anrief. Und tatsächlich war es der Abschied aus Fladungen, den sie ihm schweren Herzens mitzuteilen hatte. „Ich konnte in Fladungen viel bewegen und hatte einen der schönsten Arbeitsplätze, die man sich vorstellen kann“, so Kraft über ihren anspruchsvollen Job als Museumspädagogin. „Besonders gern habe ich gerade auch den jüngsten Museumsbesuchern Geschichte auf spielerische Art vermittelt“, so Kraft weiter.

Der Wunsch nach einer besseren Anbindung an den Heimatort im Spessart und nach einer neuen beruflichen Herausforderung ist es, der sie jetzt dennoch nach Aschaffenburg wechseln lässt. Mit dem Schloss Johannisburg hat sie dort einen Arbeitsort gefunden, der zwar gänzlich anders, aber nicht minder attraktiv ist. Kraft tritt dort eine Halbtagsstelle an. Die verbleibende Zeit will sie dafür nutzen, sich der schon seit längerem geplanten Doktorarbeit zu widmen.

Hin und wieder wird man sie aber auch noch in Fladungen antreffen. Entweder bei Wochenendausflügen zusammen mit ihrem Mann oder auch beruflich. Zusammen mit einer sechsten Klasse der Realschule Mellrichstadt wird sie im Freilandmuseum 2015 nämlich noch ein „Audioguide“-Projekt verwirklichen, das Museum also mittels elektronischer Geräte akustisch erfahrbar machen. Vom Erfolg ihrer Arbeit kann sich Kraft dauerhaft überzeugen, denn: lebenslanger freier Eintritt ins Freilandmuseum war eines der Geschenke, das der Verbandsvorsitzende und die Museumsleiterin ihr zum Abschied überreichten.

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung