Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Obstdörren in Freilandmuseum Fladungen

Die Früchte des Sommers auch im Winter genießen

Die Früchte des Sommers für den Winter haltbar machen - in der Zeit vor Importobst und Tiefkühlkost war das für eine ausgewogene Ernährung immens wichtig. Die Mitarbeiter des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen zeigen deshalb von Dienstag, den 22. September bis Freitag, den 25. September, wie Obst durch Dörren haltbar gemacht wurde.

Die Vorbereitungen
Zunächst werden die Äpfel, Birnen und Zwetschgen der museumseigenen Bäume gewaschen. Anschließend werden Äpfel und Birnen in Scheiben geschnitten - die Zwetschgen bleiben im Ganzen ‑ und auf geflochtene so genannte Horden ausgebreitet. Dann wird das Feuer im 1860 erbauten Dörrhäuschen aus Rothausen entfacht. 

Der Trockungsprozess
Dann wird das Feuer im 1860 erbauten Dörrhäuschen aus Rothausen entfacht. Sobald die Horden oberhalb des Feuerkanals eingeschoben sind, beginnt der 30 bis 48 Stunden dauernde Vorgang des Trocknens. Dabei muss das Buchenholzfeuer ständig im Auge behalten werden, denn es darf nicht ausgehen. Außerdem dürfen weder das Obst noch die hölzernen Horden mit dem Feuer in Kontakt kommen. 
Nach drei Tagen wird das köstlich dampfende Dörrobst aus dem Häuschen geholt und auf sauberen Tüchern zum Abkühlen ausgebreitet.

Das Ergebnis
Nach dem Abkühlen können die Früchte des Sommers auch im Winter genossen werden. Heute gesundes Naschwerk, stellte die Landbevölkerung früher auf diese Weise ihre Versorgung mit Zucker und Vitaminen in der kalten Jahreszeit sicher.

Obstdörren im Freilandmuseum Fladungen

Reiche Ernte: Herstellung von Trockenobst im Freilandmuseum Fladungen

 

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