Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

25 Jahre UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Geburtstagskaffee im Freilandmuseum

Ein Vierteljahrhundert Biosphärenreservat Rhön
Deutschland war noch nicht lange wiedervereint, als die Rhön 1991 die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat erhielt. Der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer war dem Wunsch der drei Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen gefolgt und hatte den entsprechenden Antrag gestellt. Am 6. März 1991 wurden die Mühen mit der Verleihung des Titels „Biosphärenreservat“ belohnt.

Kooperation mit dem Freilandmuseum Fladungen
Inmitten dieser Gegend, nahe dem Dreiländereck, liegt Fladungen mit seinem Fränkischen Freilandmuseum. Dieses arbeitet mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön eng zusammen. So wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Bayerischen Verwaltungsstelle der sehr erfolgreiche „Tag der alten Haustierrassen“ organisiert. Bei den Aktionswochen „Brot und Butter“ kooperierte das Museum außerdem schon mehrfach mit dem Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön e. V., um nur zwei Beispiele zu nennen.

Erzählcafé mit Kaffee und Ploatz
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön lädt das Freilandmuseum Fladungen die Besucher am Samstag, den 10. September zu „Muckefuck & Co.“ und damit zu einer weiteren gemeinsamen Veranstaltung ein. Im Zentrum steht nachmittags von 14.00 bis 16.30 Uhr ein Erzählcafé in der Aktionsscheune des Dreiseithofs aus Leutershausen. Mit Dr. Doris Pokorny und Ewald Sauer werden den Gästen dabei zwei langjährige Mitarbeiter des Biosphärenreservats von dessen Anfängen berichten. Dazu gibt es frischen Kaffee von „Bühners Rösterei“ und süßen Ploatz aus dem holzbefeuerten Steinbackofen der Hofstelle aus Rügheim. Dort wird am Samstag in aller Früh auch frischer Zwiebelploatz gebacken und bereits ab 11.00 Uhr direkt in der Hofstelle verkauft. Zusammen mit einer Tasse Kaffee kann man sich ihn hier auch gleich schmecken lassen.

Kaffeetasse

Kaffeetasse aus dem Museumsdepot

Probierküche und historische Kaffeetafeln
Wissenswertes über Kaffeeersatz erfahren die Museumsbesucher in der Küche des Dreiseithofs aus Leutershausen. Dort wird von 13.00 bis 16.00 Uhr Zichorien- und Löwenzahnkaffee zum Probieren zubereitet. Damit wird dem Motto der Veranstaltung Rechnung getragen. Schließlich enthalten Getränke dieser Art kaum oder gar keinen Bohnenkaffee und das wiederum kennzeichnet einen "Muckefuck". Tische gleich nebenan, in der Stube und in der Aktionsscheune des Dreiseithofs, sind an diesem Tag mit historischem Kaffeegeschirr gedeckt. Das darf allerdings nicht verwendet werden, wenn die Mitglieder des „Automobil-Clubs Maikammer e. V. im ADAC“ gegen 16.00 Uhr ins Museumsgelände einfahren, um dort eine „Kaffeepause“ einzulegen. Der Zwischenstopp dürfte lange genug sein, um die bis zu 90 Jahre alten Flitzer ausgiebig zu bestaunen.

Oldtimer des AC Maikammer im Freilandmuseum Fladungen

Oldtimer im Freilandmuseum Fladungen

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung