Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Nahwärme für Fladungen

Fränkisches Freilandmuseum größter Abnehmer

Grüne Energie stellt seit Anfang des Jahres die Wärmeversorgung des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen sicher. Das Museum ist die größte der insgesamt 46 Abnahmestellen von Wärmeenergie aus Biogas und Hackschnitzeln.

Sechs Heizzentralen im Museum
Seit der Jahreswende 2015/2016 bezieht das Fränkische Freilandmuseum Fladungen seine Wärmeenergie aus einer Biogas- und einer Hackschnitzelanlage. Rund sieben Kilometer lang ist die Versorgungstrasse, die von den beiden an der Hochrhönstraße gelegenen Anlagen durch Fladungen hindurch bis zum Museum mit seinen sechs Heizzentralen führt. Über diese werden nicht nur die Museumsgebäude, sondern auch Wirtshaus, Bahnhof und Depot sowie der Rhöner Bauernladen und die Zweckgebäude für die Mitarbeiter mit aus Biogas und Hackschnitzeln erzeugter Energie versorgt.

Positives Signal für Wirtschaft, Umwelt und Kultur
Insgesamt rund 340.000 Euro investiert das Fränkische Freilandmuseum Fladungen in seine Beteiligung an dem Projekt. Die Entscheidung hierfür fiel schon im Jahr 2012 und damit sehr früh. „Der damalige Beschluss war die Grundlage für eine kostengünstige und zukunftsträchtige Energieversorgung des Museums“, so Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. Der derzeitige stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes Fränkisches Freilandmuseum Fladungen weist zudem auf zwei weitere Punkte hin: „Mit dem Nahwärmeanschluss leistet das Museum einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Stärkung der heimischen Wirtschaft.“

Zukunftsweisende Planung
Derzeit umfasst das Freilandmuseum Fladungen rund 20 Hofstellen und dörfliche Gemeindebauten. Doch dabei soll und muss es nicht bleiben. Schließlich können in Zukunft weitere Museumsgebäude an das Fladunger Nahwärmenetz angeschlossen werden. „Auf diese Möglichkeit haben wir größten Wert gelegt“, so Karsten Eck, der Geschäftsleiter des Zweckverbandes

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