Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Neue Dauerausstellung, Rhön-Zügle und Mühlentag

Pfingsten im Freilandmuseum Fladungen

Wirtschaftlicher Aufschwung durch Lokalbahn
Mit der Eröffnung der Lokalbahn Mellrichstadt – Fladungen ging für die Streutalgemeinden 1898 ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Handel, Gewerbe und Industrie profitierten erheblich von der neuen Verkehrsanbindung. Es gab neue Erwerbsquellen, erstmals erblühte in der Rhön der Tourismus.

Niedergang und Wiederauferstehung
1976 jedoch wurde der Personenverkehr und 1987 auch der Güterverkehr wieder eingestellt. Dies bedeutete für die Nebenbahnstrecke zunächst das Aus, doch durch das „Rhön-Zügle“, die Museumsbahn des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen, erwachte sie 1996 zu neuem Leben.

Neue Dauerausstellung „Die Lokalbahn Mellrichstadt – Fladungen“
Über die wechselvolle Geschichte der Eisenbahn im Streutal informiert eine neue Dauerausstellung im Erdgeschoss des Fladunger Bahnhofsgebäudes. Sie kann ab sofort an allen Rhön-Zügle-Fahrtagen kostenlos besichtigt werden. Nach der offiziellen Eröffnung steht sie an Pfingstsonntag, den 15. Mai ab 13 Uhr erstmals allen Besuchern offen.

Foyer Bahnhof Fladungen

Teil der Dauerausstellung: Das Foyer des Fladunger Bahnhofs

Dampfzugfahrten mit dem „Rhön-Zügle“
Ebenfalls an Pfingstsonntag macht sich das „Rhön-Zügle“ wieder auf die Reise. Mit ihren historischen Waggons pendelt Dampflok „89 7373“ vormittags und abends zwischen Fladungen und Mellrichstadt; mittags bringt eine Diesellok die Fahrgäste von Fladungen nach Ostheim v. d. Rhön und wieder zurück.

Das

Wieder unterwegs: Das "Rhön-Zügle"

Mühlenbetrieb am „23. Deutschen Mühlentag“
Auch an Pfingstmontag, den 16. Mai ist das Freilandmuseum Fladungen in Bewegung. Dann laufen dort die beiden Museumsmühlen. In der Ölschlagmühle aus Wiesthal steht am 23. Deutschen Mühlentag das „Kollern“ (11 Uhr) und „Schlagen“ (12, 14 und 16 Uhr) von Raps auf dem Programm.

Ölschagmühle aus Wiesthal

Hier wird Raps hergestellt: Ölschlagmühle aus Wiesthal

Auch in der Reßmühle herrscht Hochbetrieb: ab 11 Uhr dürfen die Besucher dort beim Mahlen von Getreide zusehen. Junge Museumsbesucher können vor dem Gebäude Wasserräder bauen und gleich ausprobieren oder im Dachgeschoss um 14.30 und 15.30 Uhr der Märchenerzählerin Heidi Andriessens lauschen.

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