Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Deutscher Mühlentag

Anlässlich des Deutschen Mühlentags ist an Pfingstmontag, den 5. Juni - neben den Mühlrädern - auch die vorindustrielle Technik im Inneren der beiden Mühlen des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen in Bewegung.

In der Ölschlagmühle aus dem Spessartort Wiesthal steht zunächst das „Kollern“ auf dem Programm. Dabei werden Rapssamen im Kollergang von zwei schweren Mühlsteinen zermahlen. Später ist das „Schlagen“ angesagt. Bei diesem zweiten Schritt wird die ölhaltige Masse, die im ersten Arbeitsgang gewonnen wurde, mittels einer großen Stempelpresse ausgedrückt und auf diese Weise Rapsöl produziert.

Zweiter Schauplatz des Geschehens ist die Reßmühle. Bei ihr handelt es sich um das einzige Gebäude, das nicht ins Freilandmuseum Fladungen übertragen wurde, sondern bis heute an dem Ort steht, an dem es einst errichtet wurde. Hier dürfen die Besucher dabei zusehen, wie früher Getreide gemahlen wurde. Kinder können im Dachgeschoss außerdem spannenden Mühlenmärchen lauschen oder ab 11.00 Uhr vor dem Gebäude Mühlräder basteln.

Auch im Dreiseithof aus Leutershausen ist einiges geboten. In der Stube können die Museumsbesucher an diesem Tag zwischen 11.00 und 16.30 Uhr selbst mit einer Handrehmühle arbeiten. Aus dem so gewonnen Mehl werden in der Küche Mehlklöse gebacken (12.00, 13.30 & 15.00 Uhr) und zusammen mit Apfelkompott zum Probieren angeboten. Teil des Programms am Deutschen Mühlentag ist außerdem die Sonderführung Wo der Müller ein Fass aufmacht.

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung