Lebendige Brautradition: Bieranstich am 14. Juni im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen
Am Sonntag, den 14. Juni steht im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen alles im Zeichen der lebendigen Braukultur Unterfrankens: Um 11 Uhr sticht Bezirkstagspräsident und Verbandsvorsitzender Stefan Funk am Weiher vor dem historischen Brauhaus das erste Fass des diesjährigen Museumsbiers an. Das naturtrübe Märzen wird jedes Frühjahr im 1836 erbauten Gemeindebrauhaus aus Alsleben von Museumsmitarbeitern nach traditioneller Art gebraut.
Geselliges Beisammensein am Weiher: Beim Bieranstich im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen genießen Besucherinnen und Besucher Musik, frisch gezapftes Bier und regionale Spezialitäten. Foto: Jens Englert
Bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Festprogramm mit musikalischer Unterhaltung und kulinarischem Angebot. Den musikalischen Auftakt übernimmt von 11 bis 14 Uhr der Musikverein Fladungen, bevor ab 14:30 Uhr die Rucksackmusikanten um Michael Manger für Stimmung sorgen. Für das leibliche Wohl sorgt der Musikverein Fladungen mit fränkischen Spezialitäten.
Bei den Brauhausführungen „Da braut sich was zusammen“ um 11 und 14 Uhr können die Gäste tiefer in die Welt des Bierbrauens eintauchen.
Auch in der historischen Esskultur spielte Bier eine wichtige Rolle: Beim Kochprogramm „Was kommt heute auf den Tisch?“ wird eine Schaumbiersuppe nach einem Originalrezept aus dem 19. Jahrhundert zubereitet. Wer mitmachen und probieren möchte, ist zwischen 11 und 15 Uhr herzlich in die Küche des Wohnhauses aus Leutershausen eingeladen.
An der Wurfbude, beim Bierkrug-Schieben und Flaschen-Plopp-Spiel sind zudem Geschick und Schnelligkeit der Besucherinnen und Besucher gefragt.
Nostalgisch und ganz entspannt können Besucherinnen und Besucher mit einem historischen Ikarus-Omnibus der Meininger Busbetriebs GmbH anreisen: Am 14. Juni pendelt er ab 8:50 Uhr insgesamt fünfmal von Meiningen über Walldorf und Kaltennordheim nach Fladungen und zurück. Der Sonderfahrplan der Linie 411 ist auf der Museumswebsite abrufbar.
Das Museumsbier entsteht mit Unterstützung zahlreicher regionaler Partner: Die Privatbrauerei Friedrich Düll stellt den Hopfen zur Verfügung, während Friedbert Stumpf aus Bad Neustadt mit seinem Labor den Brauvorgang und die Gärung begleitet. Das Schroten erfolgt im Gemeindebrauhaus Unterwaldbehrungen. Das Malz liefert die Rhön Malz GmbH aus Mellrichstadt. Die Fassreinigung übernimmt die Rother Bräu, die Abfüllung in Flaschen erfolgt durch Pax Bräu in Oberelsbach.
Das Museumsbier der Saison 2026 trägt erstmals das Qualitätssiegel der Dachmarke Rhön, das für gesicherte Herkunft, kurze Transportwege, nachhaltige Wertschöpfung vor Ort und eine hohe Produktqualität steht. Ab dem 14. Juni ist das „Hausbrau“ auch im Museumsladen erhältlich – abgefüllt in 1-Liter-Bügelverschlussflaschen. Der Museumsladen hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.