Von Stroh zu Gold – Kunst mit Halmen
Studioausstellung mit Mélanie Richet
10. Mai bis 8. November 2026
Mélanie Richet lernte die Strohmarketerie in den Ateliers Lison de Caunes in Paris und später die Wulstwickeltechnik bei Silke Seibt, Meisterin im Korbmacher- und Flechtgestalterhandwerk.
Die Strohmarketerie (Einlegearbeiten aus Stroh) und die Wulstwickeltechnik (Flechttechnik) - zwei alte seltene Handwerke - interpretiert sie auf eigener Art. Sie nutzt hauptsächlich Stroh als Grundmaterial, gefärbt oder nicht, ein vielseitiges Material, das sie fasziniert. Mélanie Richet verfolgt bei beiden Techniken denselben Ansatz: von der Tradition zur Transformation. Ihre Arbeit verankert sie in der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft, sowohl durch die Ästhetik ihrer Werke als auch durch die Fragestellungen, die ihnen zugrunde liegen.
In der 2021 gestarteten Reihe "Kunst im Freilandmuseum" präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Werke im besonderen Rahmen der historischen Museumsgebäude.
Ausstellungsort und Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Museums im Truchsess-Haus aus Oberhohenried zu sehen.